Die Casa della Racchetta (Ballspielhaus)

Die Oberstadt auf dem Palatina ist immer noch der Sitz der Mächtigen und bedeutenden Familien. Seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts stagniert der Stadtteil jedoch, teils gibt es verfallene und verlassene Contraden. Das Parlament hat seinen Sitz im einstigen Dogenpalast. Die reaktionären Nobili und ihr Anhang haben hier ihren Platz.
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Die Signoria
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Stadtteil: Città Antica
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Die Casa della Racchetta (Ballspielhaus)

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Casa della Racchetta, das Ballspielhaus

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Auf dem Weg von der Bronzebrücke zum Palatin schmiegt sich dieser Längsbau an die Hauptstraße der Città Antica, nicht weit vom Triumphbogen entfernt. Es handelt sich um einen Neubau aus dem Jahr 1782, der auf den Trümmern des Ballspielhauses aus der Renaissance steht. Der Vorgängerbau war dabei schon seit circa 1700 nicht mehr benutzbar, verfiel, und stürzte 1743 beim Erdbeben ein. In ihren Bemühungen, die Città Antica in den letzten beiden Jahrzehnten wiederzubeleben, haben die Nobili Geld gespendet, um der Altstadt ein Ballspielhaus in moderner Architektur zu schenken. Es handelt sich um ein Gebäude mit frühklassizistischen Anklängen, großen Fenstern, die von wuchtigen Säulen eingerahmt werden und einem massiven Mauerwerk mit bulligen Quadern.

Das neue Ballspielhaus ist annähernd doppelt so groß wie der Vorgänger und verfügt über vier Spielfelder mit Galerien auf beiden Seiten, einen Erholungssaal mit Bar und einen Preisraum mit Trophäen der letzten Turniermeister. Das Gebäude verfügt am Eingang über einen Empfang, dahinter schließen sich zwei Umkleiden an (eine für Männer, eine für Frauen), daneben gibt es ein Zeughaus für die Ausrüstung.

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NPC:

Stefani Conte (olivgrün/#808000): Diese Nobildonna, die vom Land in die Stadt gezogen ist, hat es zu ihrem Lebensziel gemacht, den Ballsport wieder in der Città Antica zu etablieren. Sie hat mehrmals das Ballspielturnier von Colonna Mandrana gewonnen. Sie ist für den gesamten Betrieb zuständig, und ist am Empfang, als Schiedsrichterin und Trainerin tätig. Zeugwart und Barbedienung hat sie allerdings ausgelagert – man möchte es ja nicht übertreiben.
Wissen Sie, warum die europäische Gesellschaft stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Möglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar nicht gerettet werden will. - Juan Donoso Cortés

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