Erzählungen aus Cadutaschmarrn

Willkommen im Napoleonischen Zeitalter! Was, Ihr habt Euch verirrt? Hier steht alles, was Ihr über die letzten Tage Palatinas wissen müsst.
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Die Signoria
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Erzählungen aus Cadutaschmarrn

Beitrag von Die Signoria »

Der allzu verehrungswürdige und kuriose Cadutaschmarrn

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Erzählungen, Tragödien, Komödien und andere wunderliche Begebenheiten aus den letzten Tagen Palatinas
Wissen Sie, warum die europäische Gesellschaft stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Möglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar nicht gerettet werden will. - Juan Donoso Cortés

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Re: Erzählungen aus Cadutaschmarrn

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Ein Donnerstag

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"Der Musel und die Bäckerin" - Otrabe, das Plakat und das saufende Pferd - Die Liebe zu Palatina
Nach dem Genuss einer fraglichen Oper findet sich Marco Foscari nicht nur mit Schatten der Revolution konfrontiert, sondern auch mit seinem Cousin und Nachtwächter Otrabe, der ihm seinen betrunkenen Onkel vor die Nase setzt. Daheim, im verlassenen und verfallenen Palazzo, sinniert er über Vergangenheit und Zukunft seiner Heimat.

Die merkwürdige Geschichte von Dr. Braccioleone und Mr. Albizzi
Der Artillerist Enrico trifft während einer Opernpause auf Adriano Braccioleone, einem Politiker und "Ritter von San Leone". Kann der liberal gesinnte Albizzi dem Braccioleone trauen?

Leonora's coming home, coming home - Hallo, jemand da?
Leonora kommt viel zu spät nach hause, weil sie noch mit Domenico unterwegs ist. Ihr Versuch, möglichst unauffällig in die Wohnung zu gelangen, führt jedoch zu einer kuriosen Verkettung von Umständen für den gesamten Albizzi-Clan ...

Luca hat ein Problem - Der verlorene Sohn - Ein Geständnis
Luca wird in ein Geschäft verwickelt, das ihn teuer zu stehen kommt: er bekommt Probleme mit einem Mann namens Dom und wird vor ein Ultimatum gestellt. Nachdem er sich dermaßen mit der Unterwelt San Pietros eingelassen hat, versucht er, wieder unter dem Dominikanermantel Don Giacomos Schutz zu finden.
Wissen Sie, warum die europäische Gesellschaft stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Möglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar nicht gerettet werden will. - Juan Donoso Cortés

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Ein Freitag

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Morgengespräch - Eine eigene Kutsche? - Die Mandragola-Affäre
Foscari hat einen wichtigen Termin auf der Festung: Die Signoria ruft zur Sitzung. Allerdings blockiert der liberale Dogenberater Carmagnola einen wichtigen Antrag: Die Neuverpachtung der Insel Tiberina an die Briten. Eine Staatskrise droht. Könnten Battista Braccioleone und seine neue Elite-Einheit helfen, um Carmagnola eine Verschwörung mit liberalen Kräften nachzuweisen und ihn kaltzustellen?

Der Onkel vom Land
Foscari hat seinem Diener Lattepizzicato aufgetragen, sich um seinen Onkel Enrico zu kümmern, der seit dem nächtlichen Treffen mit Krampus im Stall liegt. Der Hausherr will am liebsten, dass dieser so schnell wie möglich wieder auf sein Landgut zurückkehrt - aber das ist einfacher gesagt als getan ...

Freitag ist Fischtag! - Kein Fisch für Giacomo - Verlassene Kanäle
Don Giacomo will am Freitagmittag auf dem Fischmarkt einkaufen. Zu seiner Verwunderung stellt er fest, dass es kaum noch frischen Fisch gibt. Auf dem Rückweg kommt ihm ein dunkler Verdacht.

Trari-trara, die Post ist da - Von Ersatzpostkatzenkasten und Riesengeschenken - Eine Überraschung für den Bäcker
Enrico kehrt in seine Amtsstube in der Cittadella zurück. Kaum angekommen, kündigt ein Postbote eine große Lieferung an. Adrianos Geschenk stiftet dabei mehr Unordnung, als sich der Albizzi beim gestrigen Gespräch noch vorstellen konnte. Da gibt es nur eins: das Stück so schnell wie möglich in die Città Nuova schicken! Giuseppe wird es ihm danken ...

Luca macht den "Vorschlag" aufzubrechen - Heiliger Grund - Breitet sich der Mafiakrieg aus? - Santa Maria Maddalena
In der Kapelle Santa Maria Maddalena ist ein junger Mann ermordet worden - ein Sakrileg. Don Giacomo nimmt sich vor, den entweihten Boden durch ein Sühneritual zu reinigen. Dabei begleitet ihn Luca. Der findet nicht nur heraus, dass das Mordopfer mit den sich ausweitenden Bandenkriegen in Santa Trinità zusammenhängt - sondern kennt auch den Ermordeten ...

Das Geschäft seines Lebens - Tagliatelle im Sturione
Nachdem Umberto del Leocorno einen hervorragenden Auftrag mit dem Esercito über eine Stiefellieferung abgeschlossen hat, geht er in den "Sturione" um den Erfolg gebühren zu feiern. Dort trifft er auf den Militärarzt Sebastiano Gioia. Bei einem Plausch erfährt letzterer mehr über Umbertos Verstrickung mit San Pietro.

Observierungen im Kaffeehaus
Scipio Chiodo geht der eher langweiligen Observierung des Caffè degli Specchi nach. Der Leutnant der Carabinieri will verfängliche Beweise finden. Aber der Cafetier Campari gibt sich als durchaus freundlicher, wie auch geschwätziger Liberaler aus, der seine Worte wohl sehr genau abwägt. Doch dann macht Chiodo eine Entdeckung, die sein Interesse weckt ...

Leichengespräche
Adriano und sein Bruder Battista Braccioleone treffen sich im Familienpalast um die allgemeine Lage der Familie zu erörtern. Dabei stehen neben politischen Problemen und der Frage nach der Bestattung des Vaters auch finanzielle Engpässe auf der Tagesordnung. Dass Adriano seinen extravaganten Lebensstil einschränken soll, versucht der jüngere der Braccioleone-Brüder natürlich mit allen Mitteln zu verhindern.

Am Bassin - Die Besprechung mit dem Provveditore
Marcantonio Castelli, der Capitano da Mar der "Tarquinio Semifreddo", hat einen Termin beim Provveditore Valerio Mascarpone. Eine reine Formalität: er soll von seiner letzten Mission berichten und seine nächste empfangen. Wäre da nicht noch ein weiteres, kleines Detail, nämlich eine Klausel: Castelli soll Mascarpones Sohn (Costan)Tino als Alfiere aufnehmen.

Ein Freitag im Leben eines Dramatikers
Antonio Foscari, der jüngere Bruder des Dogenberaters, lebt - unbehelligt von Familie und Politik - das Leben eines unabhängigen Künstlers im progressiven San Paolo ... mit allen seinen Vorzügen und seinen Schattenseiten.

In der Hand des Dogen
Duccio da Costa hat sein Glück überstrapaziert und ist in die Hände des San Trovaso geraten, der nun über sein Leben befinden kann. Der gebürtige Trinitarier hat nunmehr die undankbare Aufagbe, ausgerechnet aus dem gefährlichsten Gebiet der Stadt berichten zu müssen und undankbare Aufträge zu erledigen.

Ein Treffen, dass es nicht gibt ...
... haben der Provveditore Mascarpone und die wohlhabende Erbin der Malvasia-Firma, Cecilia. Obwohl es wenig gibt, was den Nobile und die Radikalliberale eint, so schmieden sie einen sonderbaren Pakt, welcher der Marine unter die Arme greifen soll - aus diametral verschiedenen Motiven.
Wissen Sie, warum die europäische Gesellschaft stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben. Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Möglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar nicht gerettet werden will. - Juan Donoso Cortés

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