Nur ein bisschen, vielleicht.
Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Ja ja, das Alter. Wenn ich sehe, wie alt unsere RPG-Charaktere aus Sul Aqua jetzt wären, bestätigt mich das immer wieder, in La Caduta zu spielen. Mann, sind wir da alt geworden. Ottavio ergäbe in dem Alter kaum noch den ihm eigentlich zugedachten Sinn. 
In dem Moment, da sich der Staat von seinen kulturellen Fesseln löst – der Kirche, zivilen Institutionen, Sitten und Bräuchen – wendet sich nicht nur der Bauer gegen den Adligen, sondern auch der Arme gegen den Reichen; aus Gleichheit vor dem Recht pervertiert die Vorstellung sozialer Gleichheit. Zuletzt wendete sich gar der Idiot gegen das Genie, weil dieser das Verbrechen begangen hat, anders zu sein als er selbst. - Vittorio Barzoni
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Hier sind wir alle ewig jung, schön, clever und fit. 
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Übelst alt.Marco Foscari hat geschrieben: ↑Dienstag 27. Oktober 2020, 21:45Ja ja, das Alter. Wenn ich sehe, wie alt unsere RPG-Charaktere aus Sul Aqua jetzt wären, bestätigt mich das immer wieder, in La Caduta zu spielen. Mann, sind wir da alt geworden.
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Raffaele di San Trovaso, 41 Jahre alt. 
In dem Moment, da sich der Staat von seinen kulturellen Fesseln löst – der Kirche, zivilen Institutionen, Sitten und Bräuchen – wendet sich nicht nur der Bauer gegen den Adligen, sondern auch der Arme gegen den Reichen; aus Gleichheit vor dem Recht pervertiert die Vorstellung sozialer Gleichheit. Zuletzt wendete sich gar der Idiot gegen das Genie, weil dieser das Verbrechen begangen hat, anders zu sein als er selbst. - Vittorio Barzoni
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
In einer alternativen Realität sitzt der schon seit über zehn Jahren auf dem Herzogsthron. In dieser ist er immer noch Botschafter in Palatina - aus welchem Grund auch immer. 
Wenn ich in Palatina damals 2009 nochmal anfangen könnte, hätte ich wohl vieles anders gemacht.
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Palatina, Spiegeluniversum. 
Hm, ich glaube, bei mir wären es eher so konstruktive Entscheidungen gewesen (wie shcon erwähnt: das wie in Caduta plottechnisch und charaktermäßig besser auszurichten). Sonst denke ich schon, mein Möglichstes getan zu haben.
Enrico und ich haben da schon viel fachgesimpelt, und daher auch dieser lange Thread zur "Schlussbetrachtung". Ich glaube, es ist einfach jetzt gut so, wie es ist. Und wie dort erwähnt: ich glaube sogar, mit dem Kartengeheimnis hatten wir unbewusst ein Finale, quasi ein Abschluss der Serie.
Hm, ich glaube, bei mir wären es eher so konstruktive Entscheidungen gewesen (wie shcon erwähnt: das wie in Caduta plottechnisch und charaktermäßig besser auszurichten). Sonst denke ich schon, mein Möglichstes getan zu haben.
Enrico und ich haben da schon viel fachgesimpelt, und daher auch dieser lange Thread zur "Schlussbetrachtung". Ich glaube, es ist einfach jetzt gut so, wie es ist. Und wie dort erwähnt: ich glaube sogar, mit dem Kartengeheimnis hatten wir unbewusst ein Finale, quasi ein Abschluss der Serie.
In dem Moment, da sich der Staat von seinen kulturellen Fesseln löst – der Kirche, zivilen Institutionen, Sitten und Bräuchen – wendet sich nicht nur der Bauer gegen den Adligen, sondern auch der Arme gegen den Reichen; aus Gleichheit vor dem Recht pervertiert die Vorstellung sozialer Gleichheit. Zuletzt wendete sich gar der Idiot gegen das Genie, weil dieser das Verbrechen begangen hat, anders zu sein als er selbst. - Vittorio Barzoni
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Ich finde es teilweise schade, weil ich beim Kartengeheimnis erst so richtig entdeckt habe, wer Raffaele sein könnte und ihn richtig greifen konnte. Davor war er doch ein ziemlich aufgesetzter Charakter - was vielleicht auch einfach mit meinem Alter zusammenhing.
Gleichzeitig haben Antonio und Bianca sich da komplett entfalten können und auch die Verstrickung mit den anderen Charakteren und dass nochmal wirklich viele alte Gags und Verweise auf die frühen Tage von Sul Aqua hochgekommen sind, war doch eigentlich echt ein schöner Abschluss.
Gleichzeitig haben Antonio und Bianca sich da komplett entfalten können und auch die Verstrickung mit den anderen Charakteren und dass nochmal wirklich viele alte Gags und Verweise auf die frühen Tage von Sul Aqua hochgekommen sind, war doch eigentlich echt ein schöner Abschluss.
Michele di San Trovaso
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
So habe ich das auch gesehen. Und genau deswegen läuft das hier in La Caduta etwas anderes: die Charaktere werden hier am Anfang in was reingeworfen, und da zeigt sich dann viel eher, wer sie sind, statt erst am Ende. Im Grunde habe ich auch Cesare erst zu 100 Prozent ausgespielt, als es um den ganzen Giulia-Plot ging.
Hier in Caduta fällt mir beispielsweise insbesondere bei Adriano auf, dass der Charakter sich komplett "allein" entwickelt hat. Ich hatte da anfangs kaum einen Plan. Selbst bei Foscari hatte ich im Mai noch keinen festen Plan. Im Gespräch mit Michele ist dagegen erst richtig rausgekommen, dass er meinen "weißen Machiavellismus" repräsentiert: die Staatsräson als höchstes Prinzip, dem sich alles unterzuordnen hat, womit die Konflikte schon gesetzt sind. Ich weiß noch, dass ich bei Cesare mich auch sehr lange fragte, wie ich den eigentlich wirklich ausspiele (bei Ottavio war das weitaus einfacher).
Hier in Caduta fällt mir beispielsweise insbesondere bei Adriano auf, dass der Charakter sich komplett "allein" entwickelt hat. Ich hatte da anfangs kaum einen Plan. Selbst bei Foscari hatte ich im Mai noch keinen festen Plan. Im Gespräch mit Michele ist dagegen erst richtig rausgekommen, dass er meinen "weißen Machiavellismus" repräsentiert: die Staatsräson als höchstes Prinzip, dem sich alles unterzuordnen hat, womit die Konflikte schon gesetzt sind. Ich weiß noch, dass ich bei Cesare mich auch sehr lange fragte, wie ich den eigentlich wirklich ausspiele (bei Ottavio war das weitaus einfacher).
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