Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Der RPG-freie Bereich; am Schwarzen Brett steht alles, was das Board sonst noch betrifft, der Rest des Casinos steht für Plausch, Foren-Ideen und Nonsens offen.
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Michele di San Trovaso
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Michele di San Trovaso »

Insofern unterscheidet sich Caduta ja deutlich von Sul Aqua, als dass wir schon einen vorgegebenen Plot haben - während Sul Aqua ja noch eher ein "klassisches" RPG war, wo man recht ziellos einfach seiner Fantasie ausgesetzt war und dann eben schaute, was sich ergab. Vielleicht hat das eigentlich auch ganz gut zu mir damals gepasst und Raffaele war auch so ein Produkt davon. :)

Bei Konflikten, bzw. vorgesehenen Interaktionen, die wir in Caduta ja schon im vornherein oft planen, ergibt sich ja auch sehr viel eher, wie Charaktere dann in konkreten Situationen handeln und können so charakterisiert werden. Ich bin weiterhin einfach gespannt, wie es sich entwickelt. :vivapalatina:
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Marco Foscari
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Marco Foscari »

Palatina ist - das muss ich an der Stelle betonen - immer unter seinen Möglichkeiten geblieben, auch, weil ich bei der Erfindung des RPGs im Grunde schon andere Ideen hatte, als sie dann später kamen. Das Ganze war ja immer als eine bessere Version Aurianas gedacht, die das RPG noch einmal eine Stufe höher hebt. In Auriana gab es eine sehr große Aversion gegen alles Politische, meine Versuche dort, Politik im RP zu verankern, wurde als potenzielles Risiko für die Forengemeinschaft angesehen; vielen hingen da ganz grausige Erfahrungen aus ANNOpolis nach, und diese Skepsis hat sich da gehalten. In der "Neuen Welt" bot sich sowieso ein recht demokratisches System an, man hatte ja keine Geschichte, keine Kultur, keine Strukturen. Um ein Beispiel zu geben: mein Vorschlag im Jahr 2005, den Admin von Auriana spaßeshalber als "Der Patrizier" zu titulieren, stieß auf Widerstand in der Forenleitung.

Bei Palatina war im Grunde von Anfang an angedacht, dass die "Familien" eine aktive Rolle spielen sollten, und der Alltag nicht so harmonisch wie in Auriana war. Ich rufe in Erinnerung, dass der erste Auftritt Braccioleones ein Attentat auf ihn war. Angelegt war das eigentlich als Konfliktbeginn innerhalb Palatinas.

Daraus wurd letztlich nicht, weil die damaligen Spieler eben doch lieber wie in AU Alltag spielen wollten, und für ernste Inhalte nicht so zu begeistern waren. Aufgrund der frustrierenden Erfahrungen in AU, die auch meinen Austritt dort verursacht hatten, war ich aber zu keiner "One-Man-Show" mehr bereit. Letztlich blieb die ganze Stadtgeschichte und auch alle alten Familien an mir hängen. Wenigstens gab es einen konstruktiven Fortschritt mit der Etablierung von Militär und Festung, was wenigstens etwas Gefühl für Palatina als agierenden Staat gab, und nicht nur ein Konglomerat von Stadtbürgern.
In dem Moment, da sich der Staat von seinen kulturellen Fesseln löst – der Kirche, zivilen Institutionen, Sitten und Bräuchen – wendet sich nicht nur der Bauer gegen den Adligen, sondern auch der Arme gegen den Reichen; aus Gleichheit vor dem Recht pervertiert die Vorstellung sozialer Gleichheit. Zuletzt wendete sich gar der Idiot gegen das Genie, weil dieser das Verbrechen begangen hat, anders zu sein als er selbst. - Vittorio Barzoni

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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Michele di San Trovaso »

Ich denke die Prämisse, mit der Palatina dann letzten Endes präsentiert wurde, hat erst auf den zweiten Blick das politische Forenspiel durchblicken lassen. Dass Palatina 2008/2009 ja noch durchaus etwas sehr chaotisch war und der ganze Hintergrund fehlte, um das von Anfang an als Spieler so konzeptionell vor Augen zu haben und seine Charaktere planen zu können, war wohl auch ein Faktor, der dazu geführt hat, dass polit-RPG erst auch mit Borghetto und GoT richtig möglich war - zumal auch da insgesamt dieses "Ränkespiel zwischen Familien tralala" als Grundstimmung medial vorhanden war. Und: Da waren ja genug Leute soweit mit Palatina vertraut und länger dabei, als dass man durchgeblickt hat und auch im Gefühl drin war, das Palatina/Borghetto vermitteln konnte/sollte.
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Marco Foscari »

Ja, die Sache war eben: Salim war kurz nach Gründung für beinahe ein Jahr weg bis zum Palio 2009, Capuletti, der von Anfang an ein altes Palatiner Geschlecht spielen wollte und dafür am ehesten zu haben war - sein anderer Charakter ermittelte ja auch über den Attentatsversuch - war dann auch schnell weg, und ebensolches galt auch für Patricia Farnese, die auch ein Faible dafür gehabt hätte. Es war eine äußerst unglückliche Konstellation. Im Grunde war sinnvolles RPG sowieso erst wieder ab Ende 2009 möglich, in der Zeit begann ich dann ja auch mit dem Hintergrund, weil ich schon merkte: das wird "im RP" nichts, das ist dann nur noch Wissenswertes.
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Michele di San Trovaso »

Buonasera, Palatina. :amopalatina:
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Marco Foscari »

Buonasera Michele :hallo:
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Michele di San Trovaso »

What a sight for sore eyes, dear Marco. :hallo:
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Marco Foscari »

Schaffen wir noch was RP, oder bist du hinüber? :vivapalatina:
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Michele di San Trovaso »

Heute eher nicht, glaube ich. Fühle mich nicht so in kreativer Stimmung, es fehlt der zündende Gedanke für Castellis Bruder. :wein:
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution

Beitrag von Marco Foscari »

Hast du überhaupt einen Vornamen?
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