
Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Wie oben angedeutet, es gibt ja noch anderes, was mich beschäftigt. Kein Stress. Mir ist es schon recht, wenn man sich hier abends ab und an mal sieht, und die "Gang" wieder etwas zusammenkommt. Nach 5 Jahren Abstinenz muss man auch mal wieder reinkommen. 

In dem Moment, da sich der Staat von seinen kulturellen Fesseln löst – der Kirche, zivilen Institutionen, Sitten und Bräuchen – wendet sich nicht nur der Bauer gegen den Adligen, sondern auch der Arme gegen den Reichen; aus Gleichheit vor dem Recht pervertiert die Vorstellung sozialer Gleichheit. Zuletzt wendete sich gar der Idiot gegen das Genie, weil dieser das Verbrechen begangen hat, anders zu sein als er selbst. - Vittorio Barzoni
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Das stimmt wohl. Ich werde zwar noch dediziert im Foren-RPG-Untergangs-Thread antworten, aber tatsächlich ist einfach nur dieses Abends zusammenkommen und schreiben über mal Ernstes, mal Unfug etwas, wofür ich 5 Jahre keinen Ersatz hatte, auch nicht in diesen ganzen ach so tollen "sozialen Netzwerken". Umso mehr freut es mich, auch wenn wir natürlich weit von einigen damaligen HuG-Eskapaden entfernt sind, vom RPG ganz zu Schweigen.
Ich erwarte im zweiten Teil natürlich ein "DAS HIER STEHT IN DER PALATINA PARADOXON DOC"
Beyond the horizon of the place we lived when we were young // In a world filled with magnets and miracles // Our thoughts strayed constantly and without boundary // The ringing of the division bell had begun
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Ich hab's ja in dem Thread schon beschrieben - im Nachhinein ist es absolut lächerlich zu sagen, man hätte nicht vielleicht für zwei RP-Posts Zeit; man vergeudet in all den anderen Sachen im Internet so viel Zeit, ohne es zu merken - und bleibt unbefriedigt zurück. Die Entschleunigung in einem Diskussionsforum tut so unglaublich wohl. Nachdem ich vor zwei Wochen einiges gekappt habe (vor allem twitter) fällt mir jetzt bereits auf, wie leicht es mir wieder fällt, längere Texte zu schreiben. Das RPG hat einen geradezu trainiert, und mir wäre lieb, auch für meinen Job, insbesondere die Tagespost, bald wieder schrankenloser schreiben zu können.

Man mag nicht glauben, wie komplex die Story ist, das Problem beim "Wiedereinkommen" ist immens, weil alles durchstrukturiert ist.Ich erwarte im zweiten Teil natürlich ein "DAS HIER STEHT IN DER PALATINA PARADOXON DOC"
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Oder Lesen. Es ist ja nun nichts Neues, dass so viele Leute nur Überschriften lesen, mit dem Argument, sie hätten keine Zeit für den Artikel - nur um dann lang und breit allein anhand der Überschrift darüber zu diskutieren, um was für einen Unfug es sich handele. Aber klar, in Zeiten und auf Plattformen, die suggerieren, man müsse morgen keine Antworten mehr auf Themen von gestern schreiben, weil diese dann ein alter Hut seien, ist es natürlich wichtiger, heute inhaltsleeren Quatsch zu schreiben, als morgen etwas Gehaltvolles, nachdem man Zeit hatte, sich mit dem Thema zu befassen.

Dabei müsste man meinen, alles durchstrukturiert zu haben würde genau bei sowas helfen.Marco Foscari hat geschrieben: ↑Freitag 15. Mai 2020, 23:48Man mag nicht glauben, wie komplex die Story ist, das Problem beim "Wiedereinkommen" ist immens, weil alles durchstrukturiert ist.![]()
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Selig die Leute, die nichts zu sagen haben - und schweigen. Gerade angesichts einer um sich greifenden Hysterie auf gleich mehreren Ebenen, verbunden mit allseitigem Expertentum - und das nicht erst seit Corona - ist es teilweise einfach nicht mehr möglich, online zu gehen, und sich kurze Zeit später zu ärgern. Überhaupt: dieses ewige Herausposaunen eigener Befindlichkeiten war in unserem Refugium sowieso nie Sache. Das Unglück der sozialen Medien besteht auch darin, dass der Alltag, den wir im Internet immer raushaben wollten, weil das Forum ja eben unsere Oase war, in der heutigen Internetkultur einfach mit ins Internet getragen wird.

Das Irre ist: ohne hätte ich wohl schon das Handtuch geworfen.Dabei müsste man meinen, alles durchstrukturiert zu haben würde genau bei sowas helfen.![]()
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Dabei ist es ja oft auch gar nicht der reale Alltag, das wäre gar nicht mal so schlimm, sondern eher ein idealisierter, überdramatisierter oder in anderer Hinsicht ins Extreme verzerrt dargestellte Alltag.
Ich habe schon öfter überlegt, ob der (oder zumindest ein) Grund, warum ich mit den sozialen Medien nie wirklich etwas anfangen konnte, an meiner Art zu kommunizieren liegt. Nun stamme ich ja aus einem kulturell norddeutsch geprägten Hintergrund, was mir auch schon des öfteren bescheinigt wurde - ich rede einfach nicht viel. Selbst dann, wenn mich ein Thema interessiert und ich etwas Sinnstiftendes beitragen könnte, tue ich es nicht immer. Das steht einer Internetkultur, die Sich-selbst-gern-reden-hören und "Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem" zu ihren Leitmotiven erklärt hat, natürlich diametral entgegen.
Ich fand es aber auch immer bemerkenswert, wie du als jemand, der damit ja auch nie etwas anfangen konnte, es dann doch in einer derart aktiven Rolle gerade auf Twitter ausgehalten hast.
Ich habe schon öfter überlegt, ob der (oder zumindest ein) Grund, warum ich mit den sozialen Medien nie wirklich etwas anfangen konnte, an meiner Art zu kommunizieren liegt. Nun stamme ich ja aus einem kulturell norddeutsch geprägten Hintergrund, was mir auch schon des öfteren bescheinigt wurde - ich rede einfach nicht viel. Selbst dann, wenn mich ein Thema interessiert und ich etwas Sinnstiftendes beitragen könnte, tue ich es nicht immer. Das steht einer Internetkultur, die Sich-selbst-gern-reden-hören und "Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem" zu ihren Leitmotiven erklärt hat, natürlich diametral entgegen.
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Im Grunde wundert mich letzteres auch immer wieder. Das Problematische ist nun allerdings, dass ich - so wirr das klingen mag - seit 2016 auch in einer sehr verschiedenen Position von früher bin. Man ist gezwungen, sich selbst zu "promoten". Obwohl ich den Anhang nicht erstrebt habe, ergab es sich irgendwann, dass ich in diese Rolle hineingewachsen bin. Ich halte auch durchaus mit bekannteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Kontakt auf Twitter, manchmal per PN. Gallina ist in bestimmten Milieus nunmal ein Name. Dass ich den Account auch nicht für immer streichen kann, hängt schon allein an der Tagespost. Ich ziehe da durchaus Klickraten an und bin in dem Mileu recht gut vernetzt. Wenn Politiker dich zitieren, dann stehst du eben in der Öffentlichkeit. Auch, wenn die wenigen Eingeweihten wissen, dass ich viel lieber schreiben würde, und damit meine ich eben nicht nur Feuilleton oder Außenpolitik.
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
"Die wenigen Eingeweihten"
Höre ich da etwas doch einen Hauch Loge hindurch?
Guten Abend Caduta!
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Suicidal, violent, tragic state of mind; lost my halo, now I'm my own Antichrist! I'm running out of Teardrops, let it hurt 'til it stops, I can't keep my grip, I'm slip pi ng a w ay f r o m m e. Oh God! Everything is SO FUCKED! but I can't feel a thing... - BMTH: Teardrops
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Das Codewort soll angeblich "Squark" sein 
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Re: Liberté, Egalité, Hermelinvarieté 1 - Vive la révolution
Guten Morgen Caduta!
Und diese Studie ist das Kredo?
Heute morgen erst drauf gestoßen, mehr als diesen Verweis in Science bzw. das Abstract im American Economic Review habe ich noch nicht gelesen - die Ironie in dieser Tatsache ist mir durchaus bewusst.
Außerdem gelesen: Jesper Kyd wird wieder für den Soundtrack von Assassin's Creed Valhalla verantwortlich sein. Zusammen mit Sarah Schachner, die hat für Origins in meinen Augen Ohren einen der besten Soundtracks nach Brotherhood abgeliefert.
Und diese Studie ist das Kredo?
Heute morgen erst drauf gestoßen, mehr als diesen Verweis in Science bzw. das Abstract im American Economic Review habe ich noch nicht gelesen - die Ironie in dieser Tatsache ist mir durchaus bewusst.
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